Die Cellsymbiosis®

Die Cellsymbiosis® Therapie nach Dr. med. Heinrich Kremer

Die Cellsymbiosis® Therapie ist eine Therapieform, die auf den langjährigen Forschungen und wissenschaftlichen Arbeiten von Dr. med. Heinrich Kremer beruht. Kern der Cellsymbiosis® Therapie ist die fundamentale Tatsache, dass alle menschlichen Zellsysteme das Erbe eines einmaligen und einzigartigen Fusionsaktes in der Naturgeschichte in sich tragen.

Vor ca. 2 Milliarden Jahren, nach Auftauen der ersten von drei Totalvereisungen der Erde, stieg dramatisch der Gehalt an freiem molekularem Sauerstoff (O2) in den Ozeanen und schließlich in der Atmosphäre an. Das aggressive O2 bedrohte die Existenz der ursprünglichsten damals bereits existierenden einzelligen zellkernlosen Organismen aus dem Reich der Archaea. Die Natur löste das Problem, indem ein bestimmter Archaea-Zelltyp, der gelernt hatte sowohl im sauerstofffreien als auch im moderaten Sauerstoffmilieu zu überleben, sich einen Einzeller aus dem konkurrierenden Reich der Bacteria einverleibte. Dieser hatte bereits eine primitive Atmungskette entwickelt, um den einströmenden Sauerstoff auch unter höherem O2-Diffusionsdruck für die Synthese des sog. universellen Energieträgermoleküls Adenosintriphosphat (ATP) nutzen zu können.

Aus dieser aus existentieller Not geborenen Zellgemeinschaft (Cellsymbiosis® ) entwickelte sich evolutionsbiologisch die ungeheure Vielfalt ein- und mehrzelliger Lebewesen mit echtem Zellkern (Eukarya), über die Entwicklungsstufen der einzelligen Protista, der ein- und mehrzelligen Algen, der mehrzelligen Pflanzen, Pilze, Tiere und schließlich des Menschen.

Die Archaea-Stammzelle und ihre bakteriellen Zellsymbionten hatten ihre Gene in einem gemeinsamen Zellkern integriert, ohne diese jedoch zu verschmelzen. Der damit gewonnene evolutionäre Vorteil, wesentlich komplexere Genome bilden zu können, erforderte jedoch eine höchst kom- plizierte ständige raum-zeitliche Abstimmung der Aktivität der Gene, die von den Archaea abstammen und der Gene, die bakterieller Herkunft sind. Dabei hat sich eine, auch in den menschlichen Zellsystemen unverzichtbare Arbeitsteilung herauskristallisiert, die Archaea-Gene (A- Genom) regulieren dominant die Zellteilungsprozesse, die bakteriellen Gene (B-Genom) steuern dominant, abhängig vom jeweiligen Zelltyp, die differenzierten Zellleistungen.

Die entscheidende Erkenntnis für das Konzept der Cellsymbiosis® Therapie ist nun, dass die genetischen Programme nicht von sich aus aktiv werden, sondern einer übergeordneten Leitinformation bedürfen. Die menschlichen Zellsysteme sind keine bloßen Wärme-Kraftmaschinen, sondern informationswandelnde Medien. Allein durch eine, wenn auch noch so komplexe, Anordnung von biochemischen Molekülen ist Leben nicht denkbar. Deshalb haben die Forscher, trotz jahrzehntelanger intensivster Bemühungen, keine lebenden, vermehrungsfähigen Zellen aus Biomolekülen im Labor züchten können.

Nach der geltenden Grundlagentheorie der Medizin ist es Aufgabe der Zellorganellen der Mitochondrien, der Nachkommen der ehemaligen bak- teriellen Zellsymbionten, den Hauptanteil der für alle Stoffwechselprozesse nötigen Zellenergie zu produzieren. Dabei sollen “energiereiche” Elektronen, gewonnen aus dem Abbau hauptsächlich von Zucker- und Fettsäuremolekülen, in den Enzymkomplexen der Atmungskette der Mito- chondrien auf einfach positiv geladene Wasserstoffionen (Protonen) ihre elektrische Ladung übertragen. Die energetisch aufgeladenen Protonen sollen dann im Synthese-Komplex V in der Mitochondrienmembran die Synthese von ATP aus Adenosindiphosphat durch Ankoppeln einer Phosphatgruppe antreiben. Die in der dritten Phosphatgruppe gespeicherte Elektronenenergie soll dann im Zellplasma und im Zellkern für alle biochemischen Synthesen eingesetzt werden. Diese Theorie ist in allen entscheidenden Details objektiv falsch, obwohl für die Begründung dieser Theorie Ende der 60er Jahre der Nobelpreis verliehen wurde. Menschliches Leben ist auf der Grundlage dieser Theorie der Zellenergie nicht möglich. Der modernen Medizin fehlt deshalb ein schlüssiges Grundlagenkonzept zum Verständnis von Gesundheit und Krankheit.

Biochemiker haben nachgewiesen, dass bei der Spaltung der Phosphatbindungen pure Wärmeenergie freigesetzt wird. Da die Zellen im Normalfall mit konstanter Betriebstemperatur arbeiten, können sie Wärmeenergie nicht verwerten. Darum schwitzen wir beim Arbeiten, die Überschusswärme muss abgeführt werden. Die Protonen treiben auch gar nicht die ATP-Synthese an, dies geschieht rein enzymatisch im Komplex V der Mitochondrien, die Protonen kommen mit dem Synthese-Enzym physisch gar nicht in Kontakt.

Um dieses Dilemma der modernen Medizin zu lösen, hat Dr. Kremer ein umfassendes Alternativmodell der Vorgänge in den Mitochondrien entwickelt, das Grundlage des Konzeptes der Cellsymbiosis® Therapie ist.

Die Elektronen aus den Nährsubstraten sind nur durchschnittlich energiereich. Beim Einschleusen jeweils eines Elektronenpaars in die Enzym- komplexe in der inneren Membran der Mitochondrien werden die Elektronen stark beschleunigt in der Größenordnung von 10 hoch 17. Nach den physikalischen Grundgesetzen erzeugt ein Strom enorm beschleunigter Elektronen ein elektromagnetisches Feld, das aus dem physikalischen Vakuum generiert wird. Träger der elektromagnetischen Feldenergie sind komplex überlagerte Quantenzustände, die nach den Gesetzen der Quantenphysik Information in Form von Lichtquantenwellen oder Photonen übertragen können. Die Photonen besitzen im Gegensatz zu den massebehafteten und elektrisch geladenen Elektronen und Protonen keine Ruhemasse und keine Ladung. Man muss also bei den Vorgängen in den Atmungsketten der Mitochondrien strikt unterscheiden zwischen den elektrischen Ladungen der Elektronen und Protonen und den verschlüsselten (codierten) Quantenzuständen der Photonen. Photonen können grundsätzlich Quantenenergie mit Elektronen und Protonen austauschen. Dies geschieht in den Atmungsketten über einen Zwischenspeicher durch Anregung von Elektronen in Lichtquanten absorbierenden Molekülen. Solche Lichtsensor-Moleküle sind in allen ein- und mehrzelligen Organismen vorhanden, auch solchen, die am kilometertiefen, absolut lichtlosen Grund der Ozeane leben. Modellgemäß wird durch einen zweiten elektromagnetischen Impuls die Quantenenergie als gebündelter und gerichteter Photonenstrahl aus dem Zwischenspeicher freigesetzt und kann nunmehr im Eigendrehimpuls (Spin) der Protonen für kurze Zeit absorbiert werden. Dass dies prinzipiell möglich ist, ist in den Versuchen zur Entwicklung quantenoptischer Computer experimentell bewiesen worden. Die Natur hat also schon vor Urzeiten sozusagen das Prinzip des “zweistufigen Bio-Lasers” erfunden.

Die mit der “ausgelesenen” Photonenenergie beladenen Protonen können nunmehr die Quanteninformation zum Komplex V der inneren Mitochondrienmembran übertragen. Nach Eintreffen von jeweils 3 “informierten” Protonen wird ein raffiniertes Rotationssystem in Drehung versetzt, das mit dem eigentlichen Synthesekomplex für ATP durch einen spiralförmigen Eiweißkörper als Rotor verbunden ist. Nach Drehung des Rotors um jeweils 120° erfolgt der Kontakt mit einem bereits synthetisierten ATP-Molekül. Für diesen erstaunlichen Vorgang ist keine andere sinnvolle Erklärung denkbar, als dass von den Protonen die Lichtquantenwellen über die Eiweißspindel des Rotors als Quanteninformation in Form von Rotations- und Translationswellen auf die Elektronenspins der Adenin-Gruppe des ATP transferiert wird. Erst dann wird das jeweilige “informierte” ATP-Molekül vom Syntheseenzym abgelöst und ins Zellplasma ausgeschleust, um mit ungezählten Zielmolekülen den Informationstrans- fer zu vollziehen. Das Adenin-Molekül ist ein sehr charakteristisches Lichtquanten-absorbierendes Ring-Molekül mit typischen alternierenden Doppelbindungen.

Das Adenin-Molekül, biochemisch als Base bezeichnet, ist nicht nur Bestandteil des ATP-Nukleotids, sondern beispielsweise auch zahlreicher Co-Enzyme in den Mitochondrien, im Zellplasma und im Zellkern. ATP ist in der Monophosphat-Form eines der 4 Nukleotide, die das Riesen- molekül der DNA im Zellkern aufbauen, und damit auch alle Gene. Die 3 anderen strukturähnlichen Nukleotide besitzen ebenfalls Lichtquanten absorbierende Eigenschaften, sie unterscheiden sich funktionell nur durch die etwas geringere Intensität der Photonenabsorption mit der identi- schen Wellenlänge von 260nm im nahen UV-Bereich. Das gleiche gilt für die große Vielfalt der RNA-Nukleotid-Sequenzen innerhalb und außerhalb des Zellkerns. Man kann also sagen, dass der gesamte Prozess der genetischen Expression und das davon abhängige Stoffwechselgesche- hen lichquantenreguliert ist. Da gleichzeitig alle intakten differenzierten Zellen über feine Austauschkanäle (Konnexone) mit ihren Nachbarzellen ständig ATP als parakrine Botenstoffe austauschen, konstituiert sich der Gesamtorganismus als resonanzgekoppeltes, “informiertes” Lichtquantenfeld von der Zeugung bis zum Ableben.

Zu diesem Kontext sind von der wissenschaftlich-medizinischen Forschung im vergangenen Jahrzehnt grundlegende Erkenntnisse publiziert wor- den, die das Verständnis vieler bis dahin nicht oder unzureichend verstandener Zivilisationskrankheiten in neuem Licht erscheinen lassen:

- US-Forscher haben bei gesunden Probanden, die sich normal ernährten, untersucht, ob die ausgewogene Versorgung mit den rund 40 essentiel- len Mikronährstoffen, die alle menschlichen Zellsysteme und insbesondere die Mitochondrien unverzichtbar benötigen, in ausreichendem Maße vorhanden war. Als objektivierbares Kriterium galten Brüche in den DNA-Strängen im Zellkern. Das Ergebnis: mehr als die Hälfte der anscheinend Gesunden wiesen bereits DNA-Defekte auf, waren also bereits latent chronisch krank.

- In einer großen Anzahl internationaler Studien hat sich herauskristallisiert, dass fast alle chronischen und systemischen Erkrankungen - wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Immunschwächen, Autoimmunerkrankungen, Diabetes, das metabolische Syndrom, Tumorleiden, Erkrankungen des rheumatoiden Formenkreises, neurodegenerative Erkrankungen, Umweltkrankheiten, Hormonstörungen, chronische Erschöpfungs- und Schmerzzustände, allergische Syndrome, Alterungsprozesse und viele andere mehr - primär durch schwerwiegende, überdau- ernde Mitochondropathien bedingt sind.

Nach dem evolutionsbiologischen Grundgesetz der Cellsymbiosis® muss der mehrzellige menschliche Organismus seine lichtquantenregulierte Integrität vorwiegend pro-inflammatorisch ausbalancieren. Das heißt, es wird die Absterberate von gestörten, geschädigten und vorgealterten Zellen durch die erhöhte Produktion von Sauerstoffradikalen und anderen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) sowie Stickstoffradikalen drastisch gesteigert.

Der gesunde Organismus kann diese proinflammatorischen Prozesse, deren komplizierte, aber gleichförmige “Schaltwege” im komplexen Netz- werk der Lichtquantenregulation weitgehend aufgeklärt werden konnten, mehr oder weniger lange kompensieren. Treten manifeste Erkrankungen auf, werden diese schulmedizinisch in der Regel organbezogen oder symptomatisch behandelt, was in Notfällen richtig und sinnvoll ist. In vielen Fällen werden jedoch die Grundursachen der Beeinträchtigung oder des Verlustes der psychosomatischen Integrität des Patienten nicht erkannt und die primäre und sekundäre Prävention unzureichend beachtet.

Die Firma Tisso Naturprodukte hat in Zusammenarbeit mit Dr. med. Heinrich Kremer auf der Basis der hier skizzierten Grundlagenerkenntnisse ein breites Angebot innovativer Naturstoffpräparate entwickelt. Zielführend ist dabei, dass für alle mitochondropathischen Krankheiten und Be- lastungszustände das gesamte Spektrum an essentiellen Mikro-/Makronährstoffen garantiert kontaminationsfrei für die Verordnung in der therapeutischen Praxis zur Verfügung steht. Dabei wird wohlüberlegt das Prinzip genutzt, dass in den Präparaten solche Naturstoffe und Naturproduk- te kombiniert werden, deren Wirkmechanismen durch moderne Analysetechniken aufgeklärt sind, im tolerablen Niedrigdosisbereich sich bei den therapeutischen Effekten ergänzen und verstärken oder die Bioverfügbarkeit verbessern. Aus dem reichen Erfahrungsschatz der traditionellen Ethnomedizin und Erfahrungsheilkunde sind für die Tisso-Präparate solche Naturstoffe ausgewählt und komponiert worden, die aufgrund ihrer antiinflammatorischen, antioxidativen und antitumorösen Wirkeigenschaften die nachhaltige Regeneration und Neusynthese der Mitochondrien gewährleisten können, oder gegebenenfalls in transformierten Zellen den sanften programmierten Zelltod über die Mitochondrien auslösen kön- nen. Es handelt sich u.a. um Wirkstoffe aus den Naturstoffklassen der pflanzlichen, Lichtquanten absorbierenden und modulierenden zwei- und dreikernigen hydroxylierten Polyphenole und Isoprenoide (oxigenierte Carotinoide, Terpene und Sterole), sowie um marine und pflanzliche essentielle Fettsäuren und organische Schwefelverbindungen.

Zum Wirkprofil und zur pharmakologischen Sicherheit dieser Naturstoffe sind inzwischen international tausende von wissenschaftlichen Studien publiziert worden, sodass im Lichte der modernen Bio-Quanteninformatik von einer Renaissance der therapeutischen Naturstoff-Forschung gesprochen werden kann.

Die Tisso-Präparate werden seit 2004 von Ärzten und Heilpraktikern, die im Internationalen Therapeuten-Netzwerk (ITN) kooperieren, im Härte- test der therapeutischen Praxis im Rahmen eines umfassenden Gesamtkonzeptes der Cellsymbiosis® Therapie erprobt. Die labordokumentierten Behandlungserfolge sind vielversprechend und teilweise spektakulär.

Angebote zu Veranstaltungen und Seminaren zu Grundlagen und Praxis der Cellsymbiosis® Therapie mit der Möglichkeit der Zertifizierung zum Cellsymbiosis® Therapeuten mit Herrn Dr. med. Heinrich Kremer und weiteren Fachreferenten finden Sie auf folgenden Internetseiten:

www.Cellsymbiosis® -Netzwerk.de
www.tisso.de